Branchenlösung Büro & Verwaltung

Zeiterfassung für Büro & Verwaltung

Gleitzeit, Homeoffice und Überstunden ohne Excel-Liste. Das Zeitkonto stellt der vereinbarten Sollzeit die erfasste Zeit gegenüber und führt den Saldo fort — sichtbar für beide Seiten. Ohne Standorterfassung, wenn der Betrieb sie nicht will: GPS ist firmenweit und je Mitarbeiter abschaltbar. Am Monatsende geht die Auswertung per DATEV-Export ans Lohnbüro.

Warum Büros wechseln

Die typischen Probleme — gelöst

Der Überstunden-Streit

Zwei Listen, zwei Zahlen, keine Grundlage. Das Zeitkonto führt Soll, Ist und Saldo fortlaufend — beide Seiten sehen denselben Stand, und jede Korrektur bleibt als Buchung mit Begründung sichtbar.

Gleitzeit in Excel

Am Monatsende füllt jemand die Tabelle aus dem Gedächtnis. Als Nachweis ist das wertlos, weil nachträglich änderbar. Erfasst wird stattdessen beim Arbeiten — auf Minute und Tag festgeschrieben.

Homeoffice ohne Kontrolle-Gefühl

Zeiterfassung im Homeoffice darf keine Überwachung sein. Beim Arbeitsort „Homeoffice“ wird kein Standort erfasst, und der Hinweis darauf steht vor der Wahl — nicht im Kleingedruckten.

Einsatzgebiete

Am Schreibtisch, im Homeoffice, beim Kunden

Im Büro

  • Stempeln im Browser am Arbeitsplatz oder per App
  • Kiosk-Tablet am Empfang für Kollegen ohne Diensthandy
  • Standorterfassung firmenweit abschaltbar
  • Reine Stempeluhr möglich: rein, raus, Pause, fertig
  • Pausenprüfung nach §4 ArbZG beim Ausstempeln

Homeoffice & mobil

  • Arbeitsort wählen: Betrieb, Homeoffice, unterwegs, beim Kunden
  • Im Homeoffice ohne Standorterfassung — Hinweis vor der Wahl
  • Homeoffice-Tage in der Auswertung erkennbar
  • Termine beim Kunden als Arbeitszeit erfassbar
  • Offline-Puffer, wenn im Zug das Netz wegbricht

Gleitzeit-Zeitkonto

Soll, Ist, Saldo — ohne Nachrechnen

Das Zeitkonto ist kein Bericht, den jemand baut, sondern die fortgeschriebene Folge aus Arbeitszeitmodell und erfasster Zeit.

1

Arbeitszeitmodell hinterlegen

Sollzeit je Wochentag — Vollzeit, Teilzeit oder Minijob, mit Vorlagen und frei anpassbar. Jede Änderung gilt ab ihrem Stichtag; bereits bewertete Tage bleiben unverändert.

2

Tag für Tag bewertet

Zu jedem Kalendertag entsteht ein Kontosatz aus Sollzeit und erfasster Zeit. Ohne Modell entsteht kein Saldo — es wird keine Null erfunden, sondern ehrlich „nicht konfiguriert“ angezeigt.

3

Saldo im Blick

Der Monatsverlauf zeigt Anfangs- und Endsaldo, Zufluss und Kappung. Mitarbeiter sehen ihren Stand im eigenen Portal, die Personalverwaltung in der Akte.

Toleranz und Kappung nur mit Grundlage

Beides greift in den Vergütungsanspruch ein und setzt eine Betriebsvereinbarung oder eine entsprechende vertragliche Abrede voraus. Ohne sie bleiben die Felder neutral: keine Kappung, Toleranz 0. Gekappte Stunden bleiben dokumentiert, der Vergütungsanspruch besteht fort (BAG 1 ABR 40/12). TimeShape sagt das beim Einstellen — nicht hinterher.

Kernfunktionen

Was Verwaltung wirklich braucht

Zeitkonto

Soll, Ist und Saldo je Tag und Monat — mit Buchungen für Auszahlung und Korrektur.

Gleitzeit & Kernzeit

Sollzeit je Wochentag statt starrer Stempelzeiten.

Homeoffice-Nachweis

Arbeitsort je Schicht, im Homeoffice ohne Standortdaten.

Urlaub & Abwesenheit

Antrag, Genehmigung, Resturlaub — digital statt per Formular.

Browser, App & Kiosk

Am Rechner, auf dem Handy oder am Tablet mit PIN.

DATEV & Steuerberater

Auswertung exportieren oder dem Steuerberater direkt zeigen.

Erfassen ist nicht überwachen

Im Büro ist die häufigste Frage nicht „wie stempeln wir“, sondern „was passiert mit den Daten“. Deshalb: Der Standort wird nur beim aktiven Stempeln und nur während einer laufenden Schicht erfasst — und lässt sich ganz abschalten, firmenweit oder für einzelne Mitarbeiter. Es entstehen keine Bewegungsprofile, keine Tastatur- oder Bildschirmüberwachung, keine Screenshots. Betrieben wird ausschließlich in EU-Rechenzentren; den Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO schließt die Registrierung automatisch mit.

Häufige Fragen

Büro & Zeiterfassung — FAQ

Brauche ich im Büro überhaupt eine Zeiterfassung?

Ja. Die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung gilt seit dem BAG-Urteil 1 ABR 22/21 für alle Arbeitnehmer — unabhängig davon, ob jemand auf der Baustelle oder am Schreibtisch arbeitet. Sie muss objektiv, verlässlich und zugänglich sein. Eine Excel-Tabelle, die am Monatsende von Hand gefüllt wird, erfüllt das nicht: Sie ist nachträglich änderbar und belegt nichts.

Funktioniert TimeShape ohne Standorterfassung?

Ja, und zwar vollständig. Die Standorterfassung lässt sich firmenweit und zusätzlich je Mitarbeiter abschalten ("nur die Zeit erfassen"). Dann entfallen GPS-Punkt, Standortnachweis und die Warnung beim Verlassen des Einsatzgebiets — die Zeit wird weiterhin erfasst, geprüft und im Zeitkonto verrechnet. Für Büroarbeit ist das der Normalfall.

Wie funktioniert Gleitzeit mit einem Zeitkonto?

Im Arbeitszeitmodell steht die Sollzeit je Wochentag — etwa Mo–Do je 8:00 und Fr 6:00. Das Zeitkonto stellt der Sollzeit die erfasste Ist-Zeit gegenüber und schreibt den Saldo je Tag und Monat fort. Wer heute länger bleibt und morgen früher geht, sieht das im eigenen Saldo, ohne dass jemand nachrechnen muss. Das Modell wird versioniert: Eine Änderung gilt ab ihrem Stichtag, bereits bewertete Tage bleiben unverändert.

Werden Überstunden und Resturlaub nachvollziehbar?

Ja. Der Saldo ist jederzeit einsehbar — für den Mitarbeiter im eigenen Portal, für die Personalverwaltung in der Akte. Auszahlungen und Korrekturen laufen als eigene Buchung mit Pflichtbegründung und sind unveränderlich: Ein Irrtum wird durch eine Gegenbuchung geheilt, nicht überschrieben. Urlaubsanspruch, genommene Tage und Rest stehen daneben.

Was passiert bei Homeoffice und mobiler Arbeit?

Der Mitarbeiter wählt vor dem Einstempeln den Arbeitsort: Betrieb, Homeoffice, unterwegs oder beim Kunden. Bei Homeoffice wird kein Standort erfasst — das steht als Hinweis direkt bei der Auswahl, bevor gewählt wird (Art. 13 DSGVO). Für die Auswertung bleibt trotzdem sichtbar, an welchen Tagen von wo gearbeitet wurde.

Dürfen Toleranzen oder eine Kappung von Überstunden eingestellt werden?

Technisch ja, rechtlich nur mit Grundlage: Toleranz und Kappung greifen in den Vergütungsanspruch ein und setzen eine Betriebsvereinbarung oder eine entsprechende vertragliche Abrede voraus. Ohne sie bleiben die Felder auf den neutralen Werten — keine Kappung, Toleranz 0. Gekappte Stunden bleiben in jedem Fall dokumentiert und der Vergütungsanspruch besteht fort (BAG 1 ABR 40/12). TimeShape weist beim Einstellen darauf hin, statt es stillschweigend zuzulassen.

Wie kommen die Stunden zur Lohnabrechnung?

Die Stundenauswertung lässt sich als DATEV-, Excel- oder CSV-Datei exportieren und direkt an Lohnbüro oder Steuerberater übergeben. Für den Steuerberater gibt es eine eigene Ansicht mit den Lohndaten des Monats.

Was ist mit Mitarbeitern ohne eigenes Smartphone?

Für sie gibt es das Kiosk-Terminal: ein Tablet am Empfang oder im Büro, an dem sich Mitarbeiter mit einer PIN ein- und ausstempeln. Es braucht keine App auf dem privaten Gerät und keine dienstliche Handynummer.

Gleitzeit ohne Excel — ab dieser Woche

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